Alle 16 Bundesländer im Einzelnen

Welche Programme gelten, hängt vor allem vom Bundesland ab – und die Unterschiede sind erheblich. Für jedes Land haben wir eine eigene Übersicht mit Landesprogrammen, kommunalen Zuschüssen, der geltenden Solarpflicht und den zu erwartenden Erträgen:

Eine Gegenüberstellung aller Länder nach Ertrag und Solarpflicht finden Sie in der Bundesland-Übersicht.

Übersicht nach Bundesland

Die folgende Tabelle zeigt bekannte Landesprogramme. Da sich Fördersätze, Budgets und Antragsfristen laufend ändern, prüfen wir den aktuellen Stand immer individuell im Förder-Check.

BundeslandProgrammSchwerpunkt
BerlinSolarPLUSSpeicher, Gründach-Kombination, Mieterstrom, bis 15.000 €
Nordrhein-Westfalenprogres.nrwSpeicher 150 €/kWh, Wallbox bis 1.500 €, Steckersolar
Baden-WürttembergBW-e-Solar / Netzdienliche PVWallbox 500 €, Speicherbonus bei Netzdienlichkeit
Bayernkommunale ProgrammeMünchen, Nürnberg, Augsburg mit eigenen Zuschüssen
SachsenSpeicherförderung SABbis 3.300 € Speicher, Bonus für Wallbox
Schleswig-HolsteinKlimaschutz im GebäudebestandSpeicher und Wärmepumpen-Zuschüsse
Rheinland-PfalzSolar-Speicher-Programm100 €/kWh Speicherkapazität
HamburgErneuerbare Wärme / PVWärmepumpen-Bonus zusätzlich zur KfW

Ergänzend lohnt der Blick auf Ihre Stadt: Freiburg, Münster, Düsseldorf, Bremen, Leipzig und viele weitere Kommunen zahlen eigene Zuschüsse, teils pro Kilowatt-Peak der Photovoltaikanlage, teils als Pauschale für den Speicher.

So vermeiden Sie die häufigsten Fehler

Regionale Programme haben eigene Regeln, die sich von Bundesförderungen unterscheiden. Drei Punkte führen besonders oft zur Ablehnung:

  1. Zu spät beantragt. Fast alle Programme verlangen die Antragstellung vor Auftragsvergabe. Ein bereits unterschriebener Vertrag ohne aufschiebende Bedingung beendet den Anspruch.
  2. Budget ausgeschöpft. Viele Töpfe sind jährlich gedeckelt und nach wenigen Wochen leer. Wer früh im Jahr beantragt, hat deutlich bessere Chancen.
  3. Technische Vorgaben übersehen. Manche Programme verlangen eine Mindestgröße, ein bestimmtes Speicher-Leistungsverhältnis oder die Netzdienlichkeit der Anlage.

Unser Förderteam kennt die Besonderheiten der gängigen Programme und stimmt Planung und Zeitplan darauf ab. Bei Bedarf passen wir die Anlagenauslegung so an, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, ohne die Wirtschaftlichkeit zu verschlechtern.

Kombination mit Bundesförderung

Regionale Zuschüsse lassen sich in der Regel mit den Bundesinstrumenten kombinieren. Typisch ist diese Konstellation:

  • Nullsteuersatz auf die gesamte Photovoltaikanlage inklusive Speicher
  • Landeszuschuss für den Speicher, zum Beispiel 150 Euro je Kilowattstunde
  • KfW 458 für die Wärmepumpe mit bis zu 70 Prozent
  • § 14a-Rabatt für Wallbox und Wärmepumpe

Nicht zulässig ist die doppelte Förderung derselben Kostenposition aus zwei Zuschussprogrammen. Ein Zuschuss plus Kredit ist dagegen meist unproblematisch. Welche Kombination für Ihr Vorhaben die höchste Gesamtförderung ergibt, berechnen wir im Förder-Check.

Welche dieser Förderungen bekommen Sie?Fünf Angaben genügen. Wir prüfen Bund, Land, Kommune und Stadtwerke in einem Schritt.
Zum Förder-Check