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Förderung 2026 · MV

Photovoltaik Förderung in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern hat mehr Sonnenstunden als viele vermuten: Die Ostseeküste gehört zu den einstrahlungsreichsten Regionen Norddeutschlands. Dazu kommen große Dachflächen und ein Land, das rechnerisch längst mehr Erneuerbare erzeugt, als es verbraucht.

Globalstrahlung
1050 kWh/m²
Ertrag je kWp
955 kWh
Installiert
rund 3,5 GWp
Hauptstadt
Schwerin
Landes- und Kommunalebene

Diese Programme gelten in Mecklenburg-Vorpommern

Die folgenden Programme kommen zusätzlich zur Bundesförderung. Viele lassen sich kombinieren – die Mittel sind aber oft kontingentiert, und der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden.

Klimaschutz-Förderrichtlinie

Land MV / LFI · Zuschuss — Fördert Klimaschutzmaßnahmen von Kommunen, Vereinen und Unternehmen, darunter Photovoltaik auf öffentlichen und gewerblichen Dächern.

bis 40 % der Kosten

Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz

Land MV · Bonus — Anwohner und Gemeinden werden an Erträgen großer Anlagen beteiligt – bundesweit einmalig und für Grundstückseigentümer in Windeignungs- und Solargebieten relevant.

regional verschieden

Kommunale Speicherboni

Stadtwerke · Bonus — Rostock, Schwerin, Greifswald und Stralsund fördern über ihre Stadtwerke Speicher, Wallboxen und Balkonkraftwerke.

150 bis 1.000 €

Küstenklima: mehr Sonne, kühlere Module

Die Ostseeküste ist einstrahlungsreicher als das norddeutsche Binnenland. Rügen und Usedom gehören mit über 1.800 Sonnenstunden zu den sonnigsten Gegenden Deutschlands – ein Wert, der eher an Süddeutschland erinnert als an den Norden. Eine Anlage in Rostock oder Greifswald erreicht rund 955 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak.

Dazu kommt ein physikalischer Vorteil: Der stete Wind von der Ostsee hält die Module kühl. Da Solarmodule bei Hitze Leistung verlieren, arbeiten sie hier näher an ihrem Optimum als in einem windstillen Kessel im Süden. Das kompensiert einen Teil des Einstrahlungsunterschieds, siehe Performance Ratio.

Zu beachten ist die Windlastzone. Die Küstenregion liegt in Windlastzone 3 und 4, was eine stärkere Unterkonstruktion und mehr Befestigungspunkte erfordert – besonders in den Randbereichen des Daches. Das ist kein Hindernis, gehört aber in jede seriöse Statikberechnung. Ein Anbieter, der das übergeht, plant zu billig.

Ertrag

Was eine Anlage in Mecklenburg-Vorpommern liefert

AnlagengrößeJahresertrag in Mecklenburg-VorpommernBundesdurchschnitt
5 kWp4.775 kWh4.750 kWh
10 kWp9.550 kWh9.500 kWh
15 kWp14.325 kWh14.250 kWh
20 kWp19.100 kWh19.000 kWh

Mit 955 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak liegt Mecklenburg-Vorpommern rund 1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist allerdings weniger der Standort als der Eigenverbrauch: Eine selbst genutzte Kilowattstunde ist rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste.

Vor Ort

solar0 in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern betreuen wir von unseren Standorten in den Nachbarländern aus. Montage, Wartung und Service laufen dabei über dieselben festen Teams – eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter Standorte.

Ebenfalls im Einsatzgebiet: Rostock · Schwerin · Neubrandenburg · Stralsund · Greifswald · Wismar · Güstrow

FAQ

Häufige Fragen zur Förderung in Mecklenburg-Vorpommern

Wie viel Sonne gibt es in Mecklenburg-Vorpommern?

Mehr als vermutet: Die Ostseeinseln Rügen und Usedom erreichen über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und gehören damit zu den sonnigsten Regionen Deutschlands.

Braucht eine Solaranlage an der Küste eine besondere Befestigung?

Ja. Die Küstenregion liegt in Windlastzone 3 oder 4, weshalb mehr Dachhaken und eine stärkere Unterkonstruktion nötig sind – vor allem in den Randbereichen des Daches.

Gibt es in Mecklenburg-Vorpommern eine Solarpflicht?

Nein, eine allgemeine Solarpflicht für Wohngebäude besteht nicht. Das Land setzt auf Förderung und auf die Bürgerbeteiligung an großen Anlagen.

Alle Fragen und Antworten

Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
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