Klimaschutz-Förderrichtlinie
Land MV / LFI · Zuschuss — Fördert Klimaschutzmaßnahmen von Kommunen, Vereinen und Unternehmen, darunter Photovoltaik auf öffentlichen und gewerblichen Dächern.
Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deMecklenburg-Vorpommern hat mehr Sonnenstunden als viele vermuten: Die Ostseeküste gehört zu den einstrahlungsreichsten Regionen Norddeutschlands. Dazu kommen große Dachflächen und ein Land, das rechnerisch längst mehr Erneuerbare erzeugt, als es verbraucht.
Die folgenden Programme kommen zusätzlich zur Bundesförderung. Viele lassen sich kombinieren – die Mittel sind aber oft kontingentiert, und der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden.
Land MV / LFI · Zuschuss — Fördert Klimaschutzmaßnahmen von Kommunen, Vereinen und Unternehmen, darunter Photovoltaik auf öffentlichen und gewerblichen Dächern.
Land MV · Bonus — Anwohner und Gemeinden werden an Erträgen großer Anlagen beteiligt – bundesweit einmalig und für Grundstückseigentümer in Windeignungs- und Solargebieten relevant.
Stadtwerke · Bonus — Rostock, Schwerin, Greifswald und Stralsund fördern über ihre Stadtwerke Speicher, Wallboxen und Balkonkraftwerke.
Die Ostseeküste ist einstrahlungsreicher als das norddeutsche Binnenland. Rügen und Usedom gehören mit über 1.800 Sonnenstunden zu den sonnigsten Gegenden Deutschlands – ein Wert, der eher an Süddeutschland erinnert als an den Norden. Eine Anlage in Rostock oder Greifswald erreicht rund 955 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak.
Dazu kommt ein physikalischer Vorteil: Der stete Wind von der Ostsee hält die Module kühl. Da Solarmodule bei Hitze Leistung verlieren, arbeiten sie hier näher an ihrem Optimum als in einem windstillen Kessel im Süden. Das kompensiert einen Teil des Einstrahlungsunterschieds, siehe Performance Ratio.
Zu beachten ist die Windlastzone. Die Küstenregion liegt in Windlastzone 3 und 4, was eine stärkere Unterkonstruktion und mehr Befestigungspunkte erfordert – besonders in den Randbereichen des Daches. Das ist kein Hindernis, gehört aber in jede seriöse Statikberechnung. Ein Anbieter, der das übergeht, plant zu billig.
| Anlagengröße | Jahresertrag in Mecklenburg-Vorpommern | Bundesdurchschnitt |
|---|---|---|
| 5 kWp | 4.775 kWh | 4.750 kWh |
| 10 kWp | 9.550 kWh | 9.500 kWh |
| 15 kWp | 14.325 kWh | 14.250 kWh |
| 20 kWp | 19.100 kWh | 19.000 kWh |
Mit 955 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak liegt Mecklenburg-Vorpommern rund 1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist allerdings weniger der Standort als der Eigenverbrauch: Eine selbst genutzte Kilowattstunde ist rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste.
Mecklenburg-Vorpommern betreuen wir von unseren Standorten in den Nachbarländern aus. Montage, Wartung und Service laufen dabei über dieselben festen Teams – eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter Standorte.
Ebenfalls im Einsatzgebiet: Rostock · Schwerin · Neubrandenburg · Stralsund · Greifswald · Wismar · Güstrow
Mehr als vermutet: Die Ostseeinseln Rügen und Usedom erreichen über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und gehören damit zu den sonnigsten Regionen Deutschlands.
Ja. Die Küstenregion liegt in Windlastzone 3 oder 4, weshalb mehr Dachhaken und eine stärkere Unterkonstruktion nötig sind – vor allem in den Randbereichen des Daches.
Nein, eine allgemeine Solarpflicht für Wohngebäude besteht nicht. Das Land setzt auf Förderung und auf die Bürgerbeteiligung an großen Anlagen.
Wir prüfen alle Programme von Bund, Land, Kommune und Stadtwerken für Ihre Adresse, stellen die Anträge und übernehmen die Nachweise. Kostenlos bei Beauftragung.