Klimaschutz-Plus
Land Baden-Württemberg · Zuschuss — Zuschüsse für CO₂-Minderungsmaßnahmen an Gebäuden von Kommunen, Vereinen und Unternehmen. Für Gewerbedächer oft der wirksamste Hebel.
Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deBaden-Württemberg gehört zu den sonnenreichsten Bundesländern und hat als erstes Land eine umfassende Solarpflicht eingeführt. Wer hier baut oder saniert, kommt an Photovoltaik kaum vorbei – und profitiert von überdurchschnittlichen Erträgen.
Die folgenden Programme kommen zusätzlich zur Bundesförderung. Viele lassen sich kombinieren – die Mittel sind aber oft kontingentiert, und der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden.
Land Baden-Württemberg · Zuschuss — Zuschüsse für CO₂-Minderungsmaßnahmen an Gebäuden von Kommunen, Vereinen und Unternehmen. Für Gewerbedächer oft der wirksamste Hebel.
L-Bank · Kredit — Zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierung und erneuerbare Energien im Wohngebäudebestand, kombinierbar mit KfW-Zuschüssen.
Landeshauptstadt Stuttgart · Zuschuss — Eines der großzügigsten Kommunalprogramme Deutschlands: Zuschüsse für Photovoltaik, Stromspeicher, Gründach-Kombination und Ladeinfrastruktur.
Städte und Stadtwerke · Bonus — Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg, Tübingen und viele Stadtwerke zahlen eigene Boni für Speicher, Wallboxen und Balkonkraftwerke.
Baden-Württemberg war 2022 das erste Bundesland mit einer umfassenden Photovoltaik-Pflicht. Sie greift beim Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden und – als Besonderheit – auch bei der grundlegenden Sanierung eines Daches. Wer also ohnehin neu eindecken lässt, muss Photovoltaik mitplanen. Das klingt nach Zwang, ist wirtschaftlich aber der beste Zeitpunkt: Gerüst, Planung und Dachdecker sind ohnehin vor Ort, was die Montagekosten deutlich senkt.
Der zweite Vorteil ist die Einstrahlung. Mit rund 1.130 Kilowattstunden je Quadratmeter liegt das Land klar über dem Bundesschnitt, am Oberrhein sogar bei über 1.180. Eine Anlage in Freiburg liefert etwa 1.060 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak – rund 17 Prozent mehr als an der Nordseeküste.
Dritter Punkt ist die Netzsituation. Die Region ist dicht besiedelt und industriell geprägt, die Ortsnetze sind entsprechend gut ausgebaut. Anschlussbegehren werden hier in der Regel schneller bearbeitet als in ländlichen Gebieten mit hoher Einspeisedichte.
| Anlagengröße | Jahresertrag in Baden-Württemberg | Bundesdurchschnitt |
|---|---|---|
| 5 kWp | 5.100 kWh | 4.750 kWh |
| 10 kWp | 10.200 kWh | 9.500 kWh |
| 15 kWp | 15.300 kWh | 14.250 kWh |
| 20 kWp | 20.400 kWh | 19.000 kWh |
Mit 1020 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak liegt Baden-Württemberg rund 7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist allerdings weniger der Standort als der Eigenverbrauch: Eine selbst genutzte Kilowattstunde ist rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste.
20 eigene Standorte mit festen Montageteams – keine Subunternehmer. Jeder Standort bedient ein Einzugsgebiet von rund 50 Kilometern.
Ebenfalls im Einsatzgebiet: Mannheim · Heidelberg · Ulm · Heilbronn · Pforzheim · Reutlingen · Tübingen · Konstanz
Ja, allerdings nur bei einer grundlegenden Dachsanierung. Wird die Dachhaut vollständig erneuert, muss eine Photovoltaikanlage installiert werden. Reine Reparaturen lösen die Pflicht nicht aus.
Auf Landesebene läuft die Förderung überwiegend über zinsverbilligte L-Bank-Darlehen. Die wirksamsten Zuschüsse kommen von Kommunen und Stadtwerken – Stuttgart übernimmt bis zu 50 Prozent der Speicherkosten.
Rund 1.020 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak im Landesmittel. Am Oberrhein sind bis zu 1.060 möglich, in den höheren Lagen des Schwarzwalds etwas weniger.
Wir prüfen alle Programme von Bund, Land, Kommune und Stadtwerken für Ihre Adresse, stellen die Anträge und übernehmen die Nachweise. Kostenlos bei Beauftragung.