Kilowattstunde (kWh)
Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein 1.000-Watt-Gerät in einer Stunde verbraucht. Sie ist die Abrechnungseinheit für Strom und Wärme.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deKilowatt Peak ist die Nennleistung einer Solaranlage unter Standardtestbedingungen. Sie beschreibt die Größe der Anlage, nicht ihren tatsächlichen Ertrag.
Die Peakleistung wird unter Standard Test Conditions gemessen: 1.000 Watt Einstrahlung je Quadratmeter, 25 Grad Zelltemperatur, definiertes Lichtspektrum. Diese Bedingungen treten in der Praxis fast nie gemeinsam auf – bei voller Sonne sind Module deutlich wärmer als 25 Grad und liefern dann weniger, siehe Temperaturkoeffizient.
Das ist kein Mangel, sondern Absicht: Die STC sind eine Vergleichsnorm. Sie erlauben es, Module unterschiedlicher Hersteller nebeneinanderzulegen, so wie der genormte Verbrauchszyklus beim Auto.
Die klassische Faustregel lautet 1 kWp je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Sie ist überholt. Da die Modulpreise gefallen sind und Montage, Gerüst und Anmeldung unabhängig von der Größe anfallen, senkt jede zusätzliche Modulreihe den Preis je kWp. Gleichzeitig steigt der Bedarf, sobald Wärmepumpe oder Wallbox dazukommen.
Die bessere Regel heißt deshalb: Belegen Sie die Dachfläche, die sinnvoll nutzbar ist. Pro kWp brauchen Sie 4 bis 5 Quadratmeter, siehe Quadratmeterbedarf. Bei 10 kWp und 9.500 kWh Jahresertrag ist ein Vier-Personen-Haushalt mit E-Auto gut versorgt. Was auf Ihr Dach passt, zeigt der Solar-Check mit Satellitenbild.
Andere Bezeichnungen: kWp · Peakleistung · Nennleistung · Spitzenleistung
Kilowatt Peak bezeichnet die Nennleistung unter genormten Testbedingungen: 1.000 W/m² Einstrahlung bei 25 °C Zelltemperatur. Es ist eine Vergleichsgröße für die Anlagengröße, kein Ertragswert.
Ohne Wärmepumpe und E-Auto reichen 6 bis 8 kWp, mit beidem sind 10 bis 15 kWp sinnvoll. Weil die Fixkosten unabhängig von der Größe anfallen, lohnt es sich, die nutzbare Dachfläche voll zu belegen.
Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein 1.000-Watt-Gerät in einer Stunde verbraucht. Sie ist die Abrechnungseinheit für Strom und Wärme.
Definition lesenDer Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.
Definition lesenFür ein Kilowatt-Peak werden heute 4 bis 5 Quadratmeter Dachfläche gebraucht. Moderne Module benötigen deutlich weniger Platz als früher.
Definition lesenDer Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.