Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDie Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe je Kilowattstunde Strom über ein Jahr erzeugt. Gute Anlagen erreichen 3,5 bis 5.
Eine Jahresarbeitszahl von 4 bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom werden vier Kilowattstunden Wärme. Drei davon holt die Wärmepumpe aus Luft, Erdreich oder Grundwasser, eine steuert der Kompressor bei. Im Unterschied zum COP, der nur einen Betriebspunkt beschreibt, ist die JAZ ein über das gesamte Jahr gemittelter Realwert – inklusive Abtauzyklen, Standby und Hilfsstrom.
| Faktor | Wirkung |
|---|---|
| Vorlauftemperatur | Jedes Grad weniger bringt 2–2,5 % mehr JAZ |
| Wärmequelle | Erdreich stabiler als Außenluft |
| Heizflächen | Fußbodenheizung besser als kleine Heizkörper |
| Hydraulischer Abgleich | 0,2 bis 0,5 Punkte Unterschied |
| Warmwasseranteil | senkt die JAZ, weil höhere Temperaturen nötig sind |
Der größte Hebel ist die Vorlauftemperatur. Eine Wärmepumpe, die mit 35 Grad fährt, erreicht mühelos eine JAZ von 4,5; dieselbe Maschine mit 55 Grad Vorlauf landet bei 2,8. Deshalb steht am Anfang jeder Wärmepumpenplanung die Frage nach den Heizflächen, nicht nach dem Gerät.
Die KfW-Förderung setzt eine Mindesteffizienz voraus; für Luft-Wasser-Geräte gilt zusätzlich ein Effizienzbonus, wenn ein natürliches Kältemittel wie Propan (R290) verwendet wird. Details dazu auf der Seite Wärmepumpen-Förderung.
Wirtschaftlich entscheidet die JAZ direkt über die Heizkosten: Bei 15.000 kWh Wärmebedarf braucht eine Wärmepumpe mit JAZ 3,0 rund 5.000 kWh Strom, mit JAZ 4,5 nur 3.333 – ein Unterschied von über 500 Euro im Jahr. Kommt der Strom teilweise vom eigenen Dach, sinken die Kosten nochmals deutlich.
Andere Bezeichnungen: JAZ · SCOP · Effizienz Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen sollten 3,5 bis 4,0 erreichen, Sole-Wasser-Geräte 4,0 bis 5,0. Unter 3,0 lohnt sich der Betrieb wirtschaftlich kaum und die Förderfähigkeit ist gefährdet.
Ja, sofern die Vorlauftemperatur unter etwa 55 Grad bleibt. Häufig genügt es, einzelne Heizkörper zu vergrößern und einen hydraulischen Abgleich durchzuführen – eine Komplettsanierung ist selten nötig.
Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
Definition lesenEine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdwärme über Sonden oder Kollektoren. Sie arbeitet effizienter als Luftgeräte, kostet aber mehr in der Erschließung.
Definition lesenEin Pufferspeicher hält erzeugte Wärme vor. Er entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solarstunden.
Definition lesenDas Gebäudeenergiegesetz regelt Energieeffizienz und Heiztechnik von Gebäuden. Neue Heizungen müssen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.