Jahresarbeitszahl (JAZ)
Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe je Kilowattstunde Strom über ein Jahr erzeugt. Gute Anlagen erreichen 3,5 bis 5.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deEine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
Eine Wärmepumpe arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank. Ein Kältemittel verdampft bei niedriger Temperatur, nimmt dabei Umweltwärme auf, wird vom Kompressor verdichtet – wodurch seine Temperatur steigt – und gibt die Wärme an den Heizkreis ab. Der Strom treibt nur den Kompressor an; der größte Teil der Wärme kommt aus der Umgebung. Wie gut das gelingt, misst die Jahresarbeitszahl.
| Typ | Quelle | JAZ | Investition |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser | Außenluft | 3,0–4,0 | 18.000–28.000 € |
| Sole-Wasser | Erdreich | 4,0–5,0 | 28.000–40.000 € |
| Wasser-Wasser | Grundwasser | 4,5–5,5 | 25.000–38.000 € |
Rund 85 Prozent aller Neuinstallationen sind Luft-Wasser-Geräte – sie brauchen keine Bohrung, keine Genehmigung und sind an fast jedem Gebäude nachrüstbar.
Nicht die Dämmung entscheidet über die Eignung, sondern die nötige Vorlauftemperatur. Bleibt sie unter etwa 55 Grad, arbeitet eine Wärmepumpe wirtschaftlich – auch im Altbau mit Heizkörpern. Häufig genügen der hydraulische Abgleich und der Tausch einzelner zu kleiner Heizkörper. Ein Heizlastcheck vor der Planung klärt das verlässlich.
Eine Wärmepumpe erhöht den Stromverbrauch um 3.000 bis 6.000 Kilowattstunden im Jahr. Kommt dieser Strom aus dem Netz, tauschen Sie Gaskosten gegen Stromkosten. Kommt er vom eigenen Dach, sinken die Heizkosten dauerhaft. Mit Pufferspeicher und Energiemanager lässt sich die Wärmeerzeugung gezielt in die Sonnenstunden und in günstige Börsenstunden legen.
Gefördert wird mit bis zu 70 Prozent über die KfW – Details unter Wärmepumpen-Förderung, Technik und Preise unter Wärmepumpe.
Andere Bezeichnungen: Luft-Wasser-Wärmepumpe · Heizungswärmepumpe
Ja, sofern die Vorlauftemperatur unter etwa 55 Grad bleibt. Häufig reichen ein hydraulischer Abgleich und der Tausch einzelner Heizkörper – eine Komplettsanierung ist selten nötig.
3.000 bis 6.000 Kilowattstunden im Jahr für ein Einfamilienhaus, abhängig von Wärmebedarf und Jahresarbeitszahl. Mit eigener Photovoltaik lässt sich ein erheblicher Teil davon selbst erzeugen.
Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe je Kilowattstunde Strom über ein Jahr erzeugt. Gute Anlagen erreichen 3,5 bis 5.
Definition lesenEine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdwärme über Sonden oder Kollektoren. Sie arbeitet effizienter als Luftgeräte, kostet aber mehr in der Erschließung.
Definition lesenEin Pufferspeicher hält erzeugte Wärme vor. Er entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solarstunden.
Definition lesenDas Gebäudeenergiegesetz regelt Energieeffizienz und Heiztechnik von Gebäuden. Neue Heizungen müssen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.
Definition lesenEin Heizstab wandelt überschüssigen Solarstrom direkt in Warmwasser um. Er ist die einfachste Form, Stromüberschüsse thermisch zu speichern.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.