Eigenverbrauch
Der Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesen
Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDer Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil seines Strombedarfs ein Haushalt selbst deckt. Mit Photovoltaik und Speicher sind 60 bis 80 Prozent üblich.
Beide Kennzahlen werden ständig verwechselt. Der Eigenverbrauch misst, welcher Anteil des erzeugten Solarstroms im Haus bleibt. Der Autarkiegrad misst, welcher Anteil des verbrauchten Stroms aus der eigenen Anlage stammt. Die Formel lautet:
Autarkiegrad = selbst genutzter Solarstrom ÷ Gesamtstromverbrauch × 100
Ein Haushalt verbraucht 4.000 kWh im Jahr und nutzt davon 2.800 kWh vom eigenen Dach. Der Autarkiegrad liegt bei 70 Prozent, die restlichen 1.200 kWh kommen als Reststrom aus dem Netz.
Der Dezember liefert in Deutschland rund ein Zehntel des Juni-Ertrags, während der Verbrauch steigt. Um diese Lücke zu überbrücken, bräuchte es einen Speicher mit mehreren hundert Kilowattstunden – technisch möglich, wirtschaftlich unsinnig. Realistisch sind 60 bis 80 Prozent Jahresautarkie; von April bis September liegen viele Haushalte bei 90 bis 100 Prozent, im Winter bei 10 bis 25 Prozent.
Wer trotzdem unabhängiger werden will, kombiniert die Anlage mit einem dynamischen Stromtarif: Der Reststrom wird dann in den günstigsten Stunden gekauft. Das senkt zwar nicht den Netzbezug, aber die Kosten dafür – häufig wirksamer als jede weitere Speicherkilowattstunde.
Andere Bezeichnungen: Autarkie · Selbstversorgungsgrad · Unabhängigkeitsgrad
Mit Photovoltaik und passendem Speicher erreichen Einfamilienhäuser 60 bis 80 Prozent im Jahresmittel. Im Sommer sind 90 bis 100 Prozent normal, im Winter 10 bis 25 Prozent.
Nur begrenzt. Ab etwa 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch steigt die Autarkie kaum noch, die Kosten aber linear. Wirtschaftlicher ist es, den Verbrauch in die Sonnenstunden zu verschieben.
Der Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenEin Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.
Definition lesenReststrom ist der Strom, den ein Haushalt trotz eigener Solaranlage aus dem Netz bezieht – vor allem im Winter und in der Nacht.
Definition lesenEin Energiemanagementsystem verteilt Solarstrom automatisch auf Haus, Speicher, Wärmepumpe und Auto – nach Wetterprognose, Verbrauch und Börsenpreis.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.