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Technik & Komponenten

Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.

Übliche Größe
5 bis 15 kWh
Zellchemie
LFP (Lithium-Eisenphosphat)
Zyklen
6.000 bis 10.000

Wie ein Heimspeicher arbeitet

Am Mittag erzeugt die Anlage mehr Strom, als das Haus braucht. Statt den Überschuss für unter acht Cent einzuspeisen, lädt ihn der Speicher ein. Abends, wenn gekocht, geladen und beleuchtet wird, gibt er ihn wieder ab – und ersetzt Netzstrom für rund 34 Cent. Diese Differenz ist der gesamte wirtschaftliche Sinn eines Speichers.

Technisch besteht er aus Batteriemodulen, einem Batteriemanagementsystem (BMS) und entweder einem eigenen Batteriewechselrichter oder einem gemeinsamen Hybridwechselrichter. Das BMS überwacht Zelltemperatur, Spannung und Ladezustand und schützt vor Tiefentladung.

Die richtige Größe

Als Faustregel gilt: 1 Kilowattstunde Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch, bei einer Anlagengröße von etwa 1 kWp je 1.000 kWh. Ein Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch fährt also mit rund 5 kWh nutzbarer Kapazität gut. Wer eine Wärmepumpe oder Wallbox betreibt, rechnet großzügiger – 8 bis 12 kWh sind dann üblich.

  • Zu klein: der Speicher ist abends leer, die Autarkie bleibt unter 50 Prozent.
  • Zu groß: viele Zyklen bleiben ungenutzt, die Mehrkosten amortisieren sich nicht.
  • Modular: die meisten Systeme lassen sich später um einzelne Module erweitern.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Entscheidend sind nicht die Bruttokilowattstunden, sondern die nutzbare Kapazität, die Entladetiefe und der Wirkungsgrad des Gesamtsystems. Gute LFP-Speicher erreichen 90 bis 95 Prozent Round-Trip-Wirkungsgrad und garantieren nach 10 Jahren noch 70 bis 80 Prozent Restkapazität. Wichtig ist außerdem, ob das System notstromfähig ist und ob es sich vom Energiemanagementsystem und von einem dynamischen Tarif ansteuern lässt.

Alle solar0 Speicher sind LFP-basiert, modular von 5 bis 20 kWh erweiterbar und ab Werk notstromfähig. Details und Preise finden Sie auf der Seite Stromspeicher.

Andere Bezeichnungen: Stromspeicher · Solarspeicher · Heimspeicher · PV-Speicher

FAQ

Häufige Fragen zu Batteriespeicher

Wie groß sollte mein Stromspeicher sein?

Als Richtwert gilt 1 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 4.500 kWh sind das rund 5 kWh. Mit Wärmepumpe oder E-Auto rechnen Sie mit 8 bis 12 kWh.

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Moderne LFP-Speicher schaffen 6.000 bis 10.000 Ladezyklen, das entspricht 15 bis 20 Jahren bei einem Zyklus pro Tag. Die Hersteller garantieren nach zehn Jahren üblicherweise noch 70 bis 80 Prozent der Anfangskapazität.

Alle Fragen und Antworten

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Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
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