Notstrom und Ersatzstrom
Notstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDie Umschaltzeit ist die Dauer zwischen Netzausfall und Beginn der Ersatzstromversorgung. Sie reicht von unter 20 Millisekunden bis zu einer Minute.
Bei einem Netzausfall muss das Haus erst sicher vom Netz getrennt werden, bevor der Wechselrichter ein eigenes Netz aufbauen darf – sonst bestünde Lebensgefahr für Monteure an der Leitung. Wie schnell dieser Vorgang abläuft, entscheidet darüber, was im Haus passiert:
Technisch ist es die Kombination aus Netzüberwachungsrelais, Netztrennschalter und der Zeit, die der Wechselrichter braucht, um vom netzparallelen in den netzbildenden Betrieb zu wechseln. Systeme mit elektronischer statt mechanischer Trennung erreichen die unterbrechungsfreie Qualität.
Eine zweite Größe kommt hinzu: Nach der Umschaltung muss der Speicher die volle Hauslast tragen. Die verfügbare Leistung ergibt sich aus der C-Rate und der Wechselrichterleistung – nicht aus der Speicherkapazität. Ein System, das in 15 Millisekunden umschaltet, aber nur 3 Kilowatt liefert, fällt aus, sobald jemand den Wasserkocher einschaltet.
Für die meisten Haushalte reicht ein Ersatzstromsystem mit einigen Sekunden Umschaltzeit vollkommen. Unterbrechungsfreie Qualität lohnt bei Homeoffice mit Serverbetrieb, medizinischen Geräten, Aquarien und Tierhaltung oder einer Heizungsanlage, die einen Neustart schlecht verträgt. Welche Stufe zu Ihnen passt, klären wir in der Beratung – siehe Notstrom.
Andere Bezeichnungen: Umschaltdauer · Übergangszeit · Blackout-Zeit
Übliche Systeme brauchen 10 bis 60 Sekunden, hochwertige unterbrechungsfreie Lösungen unter 20 Millisekunden. In letzterem Fall merken Sie den Netzausfall praktisch nicht.
Für die meisten Haushalte ja. Geräte gehen kurz aus und wieder an. Unterbrechungsfreie Systeme lohnen sich bei Servern, medizinischen Geräten oder empfindlichen Heizungssteuerungen.
Notstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.
Definition lesenDie C-Rate beschreibt, wie schnell ein Batteriespeicher geladen und entladen wird – bezogen auf seine Kapazität. 1 C heißt volle Ladung in einer Stunde.
Definition lesenEin Hybridwechselrichter steuert Solarmodule und Batteriespeicher in einem Gerät. Das spart eine Wandlungsstufe und erhöht den Systemwirkungsgrad.
Definition lesenEin Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.
Definition lesenEine Inselanlage arbeitet ohne Netzanschluss und versorgt sich vollständig selbst. Sie braucht große Speicher und wird meist bei fehlendem Netz eingesetzt.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.