Monokristalline Module
Monokristalline Module bestehen aus einem einheitlichen Siliziumkristall. Sie sind effizienter als polykristalline Module und heute der Marktstandard.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.dePolykristalline Module bestehen aus vielen kleinen Siliziumkristallen. Sie waren lange der günstige Standard, sind heute aber weitgehend vom Markt verschwunden.
Bei polykristallinen Zellen wird flüssiges Silizium in eine Form gegossen und erstarrt dort zu vielen einzelnen Kristallen. Das Verfahren ist billiger als das Ziehen eines Einkristalls, hinterlässt aber Korngrenzen im Material. An diesen Grenzen rekombinieren Elektronen, bevor sie zum Kontakt gelangen – daraus ergibt sich der geringere Wirkungsgrad von 15 bis 18 Prozent gegenüber 20 bis 23 Prozent bei monokristallinen Modulen.
Optisch sind sie leicht zu erkennen: Die charakteristische bläulich schimmernde Struktur mit sichtbaren Kristallflächen unterscheidet sie deutlich von der gleichmäßig schwarzen Fläche moderner Mono-Module.
Bis etwa 2018 war der Preisvorteil real – polykristalline Module kosteten spürbar weniger je Watt. Durch die Skalierung der Mono-Produktion ist dieser Vorteil vollständig verschwunden. Geblieben ist nur der Nachteil: Für dieselbe Leistung brauchen Sie rund 25 Prozent mehr Dachfläche, und alle Fixkosten – Gerüst, Montage, Anmeldung – steigen entsprechend je erzeugter Kilowattstunde.
Wer eine ältere Anlage mit polykristallinen Modulen besitzt, hat keinen Grund zum Tausch. Die Module arbeiten weiter, ihre Degradation unterscheidet sich kaum von der moderner Module, und der bereits erzeugte Ertrag ist bezahlt. Interessant wird es nur in zwei Fällen:
Bei Neuanlagen verbauen wir ausschließlich monokristalline Module – der Aufpreis ist nicht mehr vorhanden, der Ertragsvorteil bleibt.
Andere Bezeichnungen: Poly-Module · multikristallin
Kaum. Ihr Marktanteil liegt unter fünf Prozent, weil monokristalline Module bei gleichem Preis deutlich mehr Leistung je Quadratmeter bringen.
Nur wenn die Dachfläche knapp ist und Sie durch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto deutlich mehr Strom brauchen. Funktionierende Module zu ersetzen, rechnet sich sonst nicht.
Monokristalline Module bestehen aus einem einheitlichen Siliziumkristall. Sie sind effizienter als polykristalline Module und heute der Marktstandard.
Definition lesenDer Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
Definition lesenDegradation ist der natürliche Leistungsverlust von Solarmodulen über die Zeit. Moderne Module verlieren rund 0,25 bis 0,5 Prozent pro Jahr.
Definition lesenKilowatt Peak ist die Nennleistung einer Solaranlage unter Standardtestbedingungen. Sie beschreibt die Größe der Anlage, nicht ihren tatsächlichen Ertrag.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.