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Ertrag & Leistung

Modulwirkungsgrad

Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.

Heute üblich
20 bis 23 %
Leistung je Modul
420 bis 480 Wp
Theoretisches Limit
ca. 29 % (Silizium)

Was der Wirkungsgrad aussagt

Trifft 1.000 Watt Sonnenlicht auf einen Quadratmeter Modulfläche und liefert das Modul 215 Watt, beträgt der Wirkungsgrad 21,5 Prozent. Der Rest wird reflektiert oder in Wärme umgewandelt. Für monokristalline Module sind heute 20 bis 23 Prozent Standard; Spitzenprodukte mit TOPCon- oder Heterojunction-Zellen liegen darüber.

Warum ein hoher Wirkungsgrad nicht automatisch besser ist

Der Wirkungsgrad entscheidet nur darüber, wie viel Leistung auf eine gegebene Fläche passt. Er sagt nichts darüber, wie viel Strom je installiertem Kilowatt-Peak herauskommt – das ist der spezifische Ertrag, und der ist bei einem 20-Prozent- und einem 23-Prozent-Modul praktisch identisch.

Hoher Wirkungsgrad zahlt sich nur aus, wenn die Dachfläche knapp ist.

Bei einem großen freien Dach ist ein günstigeres Modul mit 20 Prozent oft die wirtschaftlichere Wahl: Sie belegen einfach zwei Module mehr. Bei einem kleinen Stadtdach, auf das nur zwölf Module passen, zählt jedes Watt.

Die Kennzahlen, die daneben zählen

  • Temperaturkoeffizient – wie stark die Leistung bei Hitze einbricht
  • Schwachlichtverhalten – wichtig bei diffusem Licht, das in Deutschland die Hälfte der Einstrahlung ausmacht
  • Degradation und Laufzeit der Leistungsgarantie
  • Mechanische Belastbarkeit für Schnee- und Windlast

In der Praxis entscheiden Verschattungsfreiheit, saubere Montage und ein passend ausgelegter Wechselrichter deutlich stärker über den Ertrag als zwei Prozentpunkte Modulwirkungsgrad.

Andere Bezeichnungen: Wirkungsgrad Modul · Effizienz · Moduleffizienz

FAQ

Häufige Fragen zu Modulwirkungsgrad

Welcher Modulwirkungsgrad ist gut?

20 bis 23 Prozent sind heute Standard. Ein höherer Wirkungsgrad lohnt den Aufpreis vor allem dann, wenn die verfügbare Dachfläche begrenzt ist.

Bringt ein Modul mit höherem Wirkungsgrad mehr Ertrag?

Je Quadratmeter ja, je installiertem Kilowatt-Peak nein. Der spezifische Ertrag in kWh/kWp ist bei modernen Modulen weitgehend unabhängig vom Wirkungsgrad.

Alle Fragen und Antworten

Verwandte Begriffe

Das passt zu Modulwirkungsgrad

Kilowatt Peak (kWp)

Kilowatt Peak ist die Nennleistung einer Solaranlage unter Standardtestbedingungen. Sie beschreibt die Größe der Anlage, nicht ihren tatsächlichen Ertrag.

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Degradation

Degradation ist der natürliche Leistungsverlust von Solarmodulen über die Zeit. Moderne Module verlieren rund 0,25 bis 0,5 Prozent pro Jahr.

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Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
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