Sonnenstunden
Sonnenstunden zählen die Zeit mit direkter Sonneneinstrahlung. In Deutschland sind es 1.500 bis 1.900 im Jahr – nicht zu verwechseln mit Volllaststunden.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDie Globalstrahlung ist die gesamte Sonnenenergie, die pro Quadratmeter und Jahr auf eine Fläche trifft. In Deutschland sind es 950 bis 1.250 kWh/m².
Globalstrahlung setzt sich aus zwei Anteilen zusammen: der Direktstrahlung, die ungehindert von der Sonne kommt, und der Diffusstrahlung, die von Wolken, Dunst und Boden gestreut wird. In Deutschland liegt der diffuse Anteil bei rund 50 Prozent – und das ist der Grund, warum eine Photovoltaikanlage auch an bedeckten Tagen Strom liefert, wenn auch deutlich weniger.
Die Globalstrahlung ist der Rohstoff, nicht der Ertrag. Was davon in Kilowattstunden ankommt, hängt am Modulwirkungsgrad, an Ausrichtung und Neigung, an der Verschattung und an den Systemverlusten, zusammengefasst in der Performance Ratio.
Jahresertrag = Globalstrahlung × Modulfläche × Wirkungsgrad × Performance Ratio
Praktisch rechnet man einfacher mit dem spezifischen Ertrag in Kilowattstunden je Kilowatt-Peak. Er liegt in Deutschland zwischen 900 im Norden und 1.100 im Süden.
| Region | Globalstrahlung | Ertrag je kWp |
|---|---|---|
| Hamburg, Bremen | ca. 985 kWh/m² | ca. 905–920 kWh |
| Berlin, Hannover | ca. 1.030 kWh/m² | ca. 920–955 kWh |
| Stuttgart, Nürnberg | ca. 1.120 kWh/m² | ca. 1.005–1.015 kWh |
| Freiburg, München | ca. 1.180 kWh/m² | ca. 1.055–1.060 kWh |
Der Unterschied zwischen Flensburg und Freiburg beträgt rund 15 Prozent – spürbar, aber selten entscheidend. Eine Anlage in Hamburg rechnet sich ebenso wie eine in Freiburg, weil der Eigenverbrauch stärker wiegt als die Einstrahlung. Ortsgenaue Werte für 17 Städte finden Sie unter Standorte.
Andere Bezeichnungen: Einstrahlung · Solarstrahlung · Irradiation
Zwischen 950 kWh/m² an der Nordseeküste und 1.250 kWh/m² im Süden Badens und Bayerns. Der Bundesdurchschnitt liegt bei etwa 1.080 kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Ja. Der Ertragsunterschied zum Süden beträgt rund 15 Prozent, während die Wirtschaftlichkeit vor allem vom Eigenverbrauch abhängt. Anlagen in Hamburg oder Bremen amortisieren sich ähnlich schnell wie in München.
Sonnenstunden zählen die Zeit mit direkter Sonneneinstrahlung. In Deutschland sind es 1.500 bis 1.900 im Jahr – nicht zu verwechseln mit Volllaststunden.
Definition lesenDer spezifische Ertrag gibt an, wie viele Kilowattstunden eine Anlage je installiertem Kilowatt-Peak liefert. In Deutschland sind es 900 bis 1.100.
Definition lesenDie Performance Ratio misst, wie viel vom theoretisch möglichen Ertrag eine Anlage tatsächlich liefert. Gute Anlagen erreichen 80 bis 90 Prozent.
Definition lesenDer Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.
Definition lesenAusrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.