Direktvermarktung
Bei der Direktvermarktung wird Solarstrom über einen Händler an der Strombörse verkauft statt fest vergütet. Pflicht ist sie ab 100 kW Anlagenleistung.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deEine Freiflächenanlage steht auf dem Boden statt auf dem Dach. Sie erreicht höhere Erträge je Kilowatt, braucht aber Baurecht und Flächenausweisung.
Auf freier Fläche lässt sich jedes Modul optimal ausrichten, hinterlüften und warten. Das bringt 5 bis 10 Prozent mehr Jahresertrag je installiertem Kilowatt als eine durchschnittliche Dachanlage. Dazu kommen niedrigere Montagekosten je Kilowatt, weil in Serie gebaut werden kann.
Dem steht der planungsrechtliche Aufwand gegenüber: Freiflächenanlagen brauchen in der Regel einen Bebauungsplan der Gemeinde. Privilegiert – also ohne eigene Bauleitplanung genehmigungsfähig – sind unter anderem Flächen in einem 200-Meter-Streifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen sowie bestimmte Konversionsflächen.
Eine Sonderform kombiniert Landwirtschaft und Stromerzeugung: Module stehen hoch aufgeständert über den Kulturen oder senkrecht in Reihen zwischen ihnen. Die Fläche bleibt landwirtschaftlich nutzbar, was Förderfähigkeit und Akzeptanz erhöht. Bei hitzeempfindlichen Kulturen wie Beerenobst wirkt die Teilverschattung sogar ertragssteigernd.
Für Landwirtschaft und Gewerbe planen und bauen wir Anlagen von 30 kWp bis 5 MWp, auf Wunsch als Contracting ohne Eigenkapital. Details unter solar0 für Unternehmen.
Andere Bezeichnungen: Solarpark · Bodenanlage · Agri-PV
Etwa 1 bis 1,5 Hektar je Megawatt-Peak, abhängig von Reihenabstand und Aufständerung. Bei Agri-PV liegt der Flächenbedarf höher, die Fläche bleibt aber landwirtschaftlich nutzbar.
In der Regel ja, meist über einen Bebauungsplan der Gemeinde. Ausnahmen gelten für privilegierte Flächen wie 200-Meter-Streifen an Autobahnen und Schienenwegen.
Bei der Direktvermarktung wird Solarstrom über einen Händler an der Strombörse verkauft statt fest vergütet. Pflicht ist sie ab 100 kW Anlagenleistung.
Definition lesenBifaziale Module erzeugen auch auf der Rückseite Strom, indem sie reflektiertes Licht nutzen. Der Mehrertrag liegt je nach Untergrund bei 5 bis 25 Prozent.
Definition lesenDie Einspeisevergütung ist der gesetzlich garantierte Betrag je Kilowattstunde, die eine Solaranlage ins Netz abgibt – 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr.
Definition lesenDer Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.