Zweirichtungszähler
Ein Zweirichtungszähler erfasst Netzbezug und Einspeisung getrennt. Er ist bei jeder Solaranlage mit Einspeisung vorgeschrieben.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deVor der Einspeisung muss der alte Stromzähler gegen einen Zweirichtungszähler getauscht werden. Zuständig ist der Messstellenbetreiber.
Ein klassischer Ferraris-Zähler zählt nur in eine Richtung – und würde bei Einspeisung rückwärts laufen. Das ist nicht zulässig, weil eingespeiste und bezogene Mengen getrennt erfasst werden müssen. Deshalb kommt vor der ersten Einspeisung ein Zweirichtungszähler ins Haus, bei größeren Anlagen ein intelligentes Messsystem.
Nicht der Stromlieferant, sondern der Messstellenbetreiber – meist der örtliche Netzbetreiber, der diese Rolle standardmäßig innehat. Seit der Liberalisierung des Messwesens können Sie auch einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen, was bei speziellen Anforderungen an Datenauflösung oder Schnittstellen interessant sein kann.
Wichtig: Die Anlage darf – nach Abstimmung mit dem Netzbetreiber – oft schon vor dem Zählerwechsel laufen. Die in dieser Zeit erzeugten Mengen werden nachträglich über die Zählerstände abgerechnet. Das rechtliche Inbetriebnahmedatum und damit der Vergütungssatz hängen nicht am Zählertausch.
Häufiger Stolperstein ist der Zählerschrank selbst. Alte Schränke erfüllen die Anforderungen der VDE-AR-N 4100 nicht – fehlender Platz für den Zweirichtungszähler, kein Raum für Steuerungstechnik, keine Plombiermöglichkeit. Eine Ertüchtigung kostet je nach Umfang 800 bis 2.500 Euro und sollte vor der Anlagenplanung geklärt sein. Wir prüfen das beim Vor-Ort-Termin mit, siehe Komplettpaket.
Andere Bezeichnungen: Zählertausch · Zählersetzung · Messstellenbetrieb
Der Einbau selbst ist in der Regel kostenlos. Für den Messstellenbetrieb fallen jährlich 20 bis 50 Euro an, je nach Zählertyp und gesetzlicher Preisobergrenze.
Nach Abstimmung mit dem Netzbetreiber meist ja. Die erzeugten Mengen werden nachträglich über die Zählerstände abgerechnet, und das Inbetriebnahmedatum bleibt für die Vergütung maßgeblich.
Ein Zweirichtungszähler erfasst Netzbezug und Einspeisung getrennt. Er ist bei jeder Solaranlage mit Einspeisung vorgeschrieben.
Definition lesenEin Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationseinheit. Er erfasst den Verbrauch viertelstündlich und ist Voraussetzung für dynamische Tarife.
Definition lesenDie Inbetriebnahme ist der Tag, an dem eine Solaranlage erstmals Strom erzeugt. Er bestimmt Vergütungssatz und Beginn der 20-jährigen Förderdauer.
Definition lesenDer Netzbetreiber betreibt die Stromleitungen vor Ort. Er schließt Ihre Solaranlage an, zahlt die Einspeisevergütung und ist nicht Ihr Stromlieferant.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.