Modulwirkungsgrad
Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDer Temperaturkoeffizient gibt an, wie stark die Modulleistung bei Erwärmung sinkt. Übliche Werte liegen bei −0,26 bis −0,40 Prozent je Grad.
Die Nennleistung eines Moduls gilt bei 25 Grad Zelltemperatur. An einem sonnigen Julitag erreicht ein Modul auf dem Dach 50 bis 70 Grad. Bei einem Temperaturkoeffizienten von −0,35 Prozent je Kelvin und 60 Grad Zelltemperatur verliert das Modul rund 12 Prozent seiner Nennleistung – dauerhaft, solange es heiß ist.
Das erklärt eine Beobachtung, die viele Anlagenbetreiber machen: Die höchsten Momentanleistungen treten nicht im Hochsommer auf, sondern an klaren, kalten Apriltagen. Volle Einstrahlung bei zehn Grad Außentemperatur ist der ideale Betriebspunkt.
| Zelltechnologie | Temperaturkoeffizient |
|---|---|
| PERC | −0,34 bis −0,38 %/K |
| TOPCon | −0,29 bis −0,32 %/K |
| Heterojunction (HJT) | −0,24 bis −0,27 %/K |
Siehe dazu auch monokristalline Module. Über ein deutsches Jahr gerechnet macht der Unterschied zwischen −0,38 und −0,26 Prozent je Kelvin etwa 1,5 bis 2,5 Prozent Jahresertrag aus.
Der Temperaturverlust ist der größte unvermeidbare Posten in der Performance Ratio – planbar, aber nie ganz vermeidbar.
Andere Bezeichnungen: Temperaturbeiwert · Pmax-Koeffizient
Weil die Module heiß werden. Bei 60 Grad Zelltemperatur verliert ein Modul rund 12 Prozent seiner Nennleistung. Die höchsten Momentanwerte erreichen Anlagen an klaren, kalten Frühlingstagen.
Werte um −0,26 bis −0,30 Prozent je Kelvin gelten als sehr gut und werden von TOPCon- und Heterojunction-Modulen erreicht. Ältere PERC-Module liegen bei −0,34 bis −0,38.
Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
Definition lesenDie Performance Ratio misst, wie viel vom theoretisch möglichen Ertrag eine Anlage tatsächlich liefert. Gute Anlagen erreichen 80 bis 90 Prozent.
Definition lesenMonokristalline Module bestehen aus einem einheitlichen Siliziumkristall. Sie sind effizienter als polykristalline Module und heute der Marktstandard.
Definition lesenBei einer Indach-Anlage ersetzen die Module die Dacheindeckung statt darauf montiert zu werden. Optisch flach, dafür teurer und thermisch ungünstiger.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.