Reststrom
Reststrom ist der Strom, den ein Haushalt trotz eigener Solaranlage aus dem Netz bezieht – vor allem im Winter und in der Nacht.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deÖkostrom stammt bilanziell aus erneuerbaren Quellen. Die Qualität hängt am Zertifikat und daran, ob der Anbieter tatsächlich Neuanlagen finanziert.
Strom lässt sich im Netz nicht nach Herkunft trennen – aus der Steckdose kommt immer der regionale Mix. „Ökostrom" ist deshalb eine bilanzielle Größe: Der Anbieter weist über Herkunftsnachweise nach, dass er für die verkaufte Menge eine entsprechende Menge erneuerbaren Stroms erzeugt oder eingekauft hat.
Diese Nachweise werden im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamts geführt und sind separat vom Strom handelbar. Genau darin liegt die Kritik: Ein Anbieter kann billige Zertifikate aus norwegischer Wasserkraft kaufen, die ohnehin existiert, und damit Kohlestrom als Ökostrom vermarkten, ohne dass eine einzige neue Anlage entsteht.
Der einzige Strom, der zweifelsfrei erneuerbar ist, ist der vom eigenen Dach. Er wird dort erzeugt, wo er verbraucht wird, im selben Moment, ohne Netz, ohne Zertifikat und ohne Netzentgelte. Für den Reststrom, den jede Anlage im Winter braucht, bleibt ein guter Ökostromtarif die sinnvolle Ergänzung – idealerweise ein dynamischer Tarif, der den Bezug automatisch in Stunden mit hohem Erneuerbaren-Anteil legt. Die CO₂-Bilanz verbessert sich dadurch doppelt.
Andere Bezeichnungen: Grünstrom · Naturstrom · erneuerbarer Strom
Bilanziell ja, physisch kommt aus jeder Steckdose der regionale Mix. Entscheidend ist, ob der Anbieter in neue Anlagen investiert – darauf achten die Label Grüner Strom und ok-power.
Für den Reststrom im Winter ja. Ein dynamischer Ökostromtarif verlegt den Netzbezug zusätzlich in Stunden mit hohem Erneuerbaren-Anteil und senkt so Kosten und CO₂-Bilanz.
Reststrom ist der Strom, den ein Haushalt trotz eigener Solaranlage aus dem Netz bezieht – vor allem im Winter und in der Nacht.
Definition lesenEin dynamischer Stromtarif koppelt den Arbeitspreis stündlich an die Strombörse. Wer Verbrauch in günstige Stunden verschiebt, spart 20 bis 30 Prozent.
Definition lesenJede Kilowattstunde Solarstrom vermeidet rund 380 Gramm CO₂. Eine 10-kWp-Anlage spart damit etwa 3,6 Tonnen im Jahr gegenüber dem deutschen Strommix.
Definition lesenNetzentgelte sind das Entgelt für die Nutzung der Stromnetze. Sie machen rund ein Drittel des Haushaltsstrompreises aus und sind regional verschieden.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.