Steuerbare Verbrauchseinrichtung (§ 14a EnWG)
Nach § 14a EnWG dürfen Netzbetreiber Wärmepumpen und Wallboxen bei Engpass auf 4,2 kW drosseln. Im Gegenzug sinken die Netzentgelte spürbar.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deNetzentgelte sind das Entgelt für die Nutzung der Stromnetze. Sie machen rund ein Drittel des Haushaltsstrompreises aus und sind regional verschieden.
Von rund 34 Cent Haushaltsstrompreis entfallen etwa 9 bis 11 Cent auf Netzentgelte. Damit finanzieren die Netzbetreiber Bau, Betrieb, Wartung und Ausbau der Leitungen sowie die Messstellen. Die Höhe wird von der Bundesnetzagentur reguliert und jährlich neu festgelegt – und sie unterscheidet sich erheblich zwischen den Regionen.
Besonders betroffen sind ländliche Gebiete mit viel installierter Erzeugungsleistung und wenigen Anschlüssen, die die Kosten tragen. Seit 2025 gibt es dafür einen bundesweiten Ausgleichsmechanismus, der die Spitzen abfedert.
Der Netzausbau kostet Geld, gleichzeitig sinkt die durchgeleitete Strommenge durch Eigenerzeugung. Beides zusammen lässt erwarten, dass Netzentgelte künftig stärker leistungs- statt mengenbezogen erhoben werden. Für Haushalte mit Speicher und Energiemanagement ist das eher eine Chance: Wer seine Spitzenlast steuern kann, wird in einem solchen System besser dastehen als ein ungesteuerter Anschluss.
Andere Bezeichnungen: Netznutzungsentgelt · Durchleitungsgebühr
Jeder Netzbetreiber legt seine Kosten auf die angeschlossenen Kunden um. In Regionen mit viel erneuerbarer Erzeugung und wenigen Abnehmern ist der Aufwand je Anschluss höher, was die Entgelte steigen lässt.
Nein. Auf selbst erzeugten und im eigenen Haus verbrauchten Strom fallen weder Netzentgelte noch Stromsteuer oder Konzessionsabgabe an.
Nach § 14a EnWG dürfen Netzbetreiber Wärmepumpen und Wallboxen bei Engpass auf 4,2 kW drosseln. Im Gegenzug sinken die Netzentgelte spürbar.
Definition lesenZeitvariable Netzentgelte machen die Netznutzung zu bestimmten Tageszeiten billiger oder teurer. Sie sind Modul 3 der Regelung nach § 14a EnWG.
Definition lesenEine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein 1.000-Watt-Gerät in einer Stunde verbraucht. Sie ist die Abrechnungseinheit für Strom und Wärme.
Definition lesenDer Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.