Smart Meter (iMSys)
Ein Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationseinheit. Er erfasst den Verbrauch viertelstündlich und ist Voraussetzung für dynamische Tarife.
Definition lesen
Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDer Lastgang zeigt den Stromverbrauch im zeitlichen Verlauf, meist in Viertelstundenwerten. Er ist die Grundlage jeder Speicher- und Tarifauslegung.
Die Jahresverbrauchszahl auf der Stromrechnung sagt wenig darüber aus, ob sich ein Speicher lohnt. Entscheidend ist der zeitliche Verlauf: Ein Haushalt, der tagsüber leer steht und abends ab 18 Uhr alles gleichzeitig einschaltet, braucht eine völlig andere Auslegung als ein Homeoffice-Haushalt mit gleichmäßiger Tageslast.
Der typische Haushaltslastgang hat zwei Spitzen – morgens zwischen 6 und 8 Uhr, abends zwischen 18 und 21 Uhr – und eine Grundlast von 300 bis 600 Watt für Kühlgeräte, Router und Standby. Genau in der Mittagszeit, wenn die Solaranlage am meisten liefert, ist der Verbrauch am niedrigsten. Diese Lücke ist der Grund, warum es Speicher gibt.
Mit einem echten Lastgang wird die Planung deutlich präziser: Speichergröße, sinnvolle Anlagengröße, erwarteter Eigenverbrauch und die Frage, ob sich ein dynamischer Tarif rechnet. Für Gewerbebetriebe ist der Lastgang zusätzlich preisrelevant, weil dort die Jahreshöchstlast in die Netzentgelte eingeht – Lastspitzen zu kappen spart dort direkt Geld, siehe Lastmanagement.
Wenn Sie keinen eigenen Lastgang haben, arbeiten wir mit H0 und Ihren Angaben zu Personenzahl, Homeoffice, Wärmepumpe und E-Auto. Das ist für die Auslegung ausreichend genau – ausprobieren können Sie es im Solarrechner.
Andere Bezeichnungen: Lastprofil · Verbrauchsprofil · Lastkurve
Über ein intelligentes Messsystem, das Viertelstundenwerte erfasst, oder über ein nachgerüstetes Energiemonitoring am Zählerschrank. Ohne Messung wird mit dem Standardlastprofil H0 gerechnet.
Er zeigt, wie viel Strom nach Sonnenuntergang noch gebraucht wird. Genau diese Menge muss der Speicher abends liefern – die reine Jahresverbrauchszahl sagt darüber nichts aus.
Ein Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationseinheit. Er erfasst den Verbrauch viertelstündlich und ist Voraussetzung für dynamische Tarife.
Definition lesenLastmanagement verteilt den Stromverbrauch zeitlich so, dass Spitzen vermieden werden. Es schützt den Hausanschluss und senkt Netzkosten.
Definition lesenDer Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenEin dynamischer Stromtarif koppelt den Arbeitspreis stündlich an die Strombörse. Wer Verbrauch in günstige Stunden verschiebt, spart 20 bis 30 Prozent.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.